Winter-Ruhe

In der Natur ist die ruhigste Zeit im Jahr! Nach dem langen Sommer mit richtig sonnigen und warmen Tagen bis weit in den Herbst hinein kam Ende November der erste Frost. Die Weinstöcke haben ihre Blätter fallen lassen. Der Saft zog sich in den Stock und in die Wurzeln zurück, damit es zu keinen bleibenden Frostschäden kommt und die Reben im Frühling zu neuem Leben erwachen können.

Nun ist der erste Schnee gefallen, der sich wie ein wohlig weiches Mäntelein über die Äste, Gräser und auch über die Weinreben legt als ob er sie schützen möchte. Der leise und gleichmäßige Schneefall wirkt beruhigend und entspannt. Das Wachstum der Reben steht still, die Winterruhe setzt ein.

In der KBT nütze ich diese Erfahrungen aus der Natur! Das Wechselspiel zwischen Entwicklung und Ruhe bereichert die Menschen und hilft Klientinnen in ihrer Entwicklung. Sie beschäftigen sich immer wieder damit etwas sein zu lassen, los zu lassen oder jemanden gehen zu lassen und dabei gelassen zu bleiben. Die Ruhephasen der Natur sind wie Zeiten des Innehaltens, wo wir uns in der Psychotherapie mit der bewussten Wahrnehmung auseinander setzen - nur spüren was ist, riechen, hören, sehen und fühlen wie sich der eigene Körper, der Mensch gegenüber und die gesamte Umgebung anfühlen.

Der Winter als Ruhephase in der Natur mit seinen langen Nächten und kalten Tagen kann eine Zeit der Ruhe sein, wenn wir es Tag für Tag ein Stückchen bewusster zulassen. Die KBT unterstützt dabei!